I kann’s! Abschlussevent

In elf Projektjahren wird viel erreichen. Ziel ist, einen Kulturwandel in technisch-handwerklichen Betrieben anzustoßen, um mehr Mädchen* für eine Lehre zu begeistern, Lehrmädchen* und junge Technikerinnen* zu fördern und weibliche Nachwuchskräfte auch nach der Lehre in ihrer beruflichen Zufriedenheit zu stärken. Dafür braucht es einen Kulturwandel in männlich dominierten Unternehmen und die Beteiligung aller Mitarbeitenden eines Betriebs. Beim I kann’s! Abschlussevent, das am 30. November 2022 im Zumtobel Group Lichtforum stattfand, nahmen Führungskräfte, Personalverantwortliche und Ausbilder*innen Menschen aus Politik, Sozialpartnerschaft, Bildung und Sozialarbeit teil.

In technisch-handwerklichen Unternehmen gibt es viele gute Gründe, sich für Geschlechtergleichstellung einzusetzen. Der Fachkräftemangel ist aus betrieblicher Sicht wohl der wichtigste. Doch starre Geschlechterrollenbilder, männlich geprägte Strukturen und Abläufe, fehlende weibliche Vorbilder und Ansprechpersonen, wenig Sensibilität und Sexismus im Alltag lassen es trotz guter Ausbildungsangebote mit Zukunftsperspektive für viele Frauen nicht attraktiv erscheinen, eine technische Ausbildung zu beginnen oder langfristig in einem solchen Beruf zu arbeiten.

Das Projekt I kann’s! I trau mer’s zu! arbeitete elf Jahre lang mit Vorarlberger Betrieben zu genau diesen Themen. Die I kann’s! Betriebe Julius Blum GmbH, Dorfinstallateur*in, GRASS GmbH, KRAL GmbH und Zumtobel Group AG haben in Kooperation mit der Vorarlberger Arbeiterkammer und der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Sparte Industrie und unter der Projektleitung des Vereins Amazone einen Kulturwandel angestoßen, um mehr Mädchen* für eine Lehre zu begeistern, Lehrmädchen* und junge Technikerinnen* zu fördern und weibliche Nachwuchskräfte auch nach der Lehre in ihrer beruflichen Zufriedenheit zu stärken.

Am I kann’s! Abschlussevent mit Vortrag von Claudia Wallner, Expertin im Bereich Gleichstellung, Kurzinputs von Projektbeteiligten, einem interaktiven Rahmenprogramm mit Einblicken in die Projektaktivitäten und einem gemütlichen Ausklang nahmen mehr als 120 Personen teil.

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Fotos: Lisa Mathis