Es gab und gibt viel zu tun. Die ProjektpartnerInnen der beiden Projekte – I kann’s! I trau mer’s zu! in Vorarlberg und I kann’s! Steiermark – nehmen an vielfältigen Workshops, Seminaren, Vorträgen und Sitzungen teil und geben Einblicke in ihre Arbeit.

Lehrmädchen untereinander vernetzen, sie stärken und ihnen Lösungskompetenzen und Selbstbewusstsein mit auf den Weg geben, das waren Ziele der ersten Theaterworkshops in Vorarlberg. Die Lehrmädchen erkannten, dass die für sie persönlich wirkenden Herausforderungen in technischen Unternehmen meist auch Lehrmädchen der anderen Betriebe und Sparten betreffen. Durch die intensive theaterpädagogische Arbeit konnte die I kann’s!-Checkliste formuliert werden, die an die Verantwortlichen der Vorarlberger Lehrbetriebe übergeben wurde.
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I kann’s! I trau mer’s zu! verfolgt das Ziel, einen gleichmäßigen Zugang zu technischen Berufen für Mädchen und Jungen zu erreichen und ein förderliches Umfeld für Frauen und Mädchen in einer männlich geprägten Betriebskultur zu schaffen. Welche Indikatoren dabei behilflich sein können, wurden in einer Workshop-Reihe mit Dr. Erich Lehner in Vorarlberg definiert. Begleitend zur Auswahl der Indikatoren wurde in Checklisten Workshops zu Werbung, Rollenbilder, Übergang Schule/Betrieb, Wettbewerb und Arbeitszeitmodelle die von den Lehrmädchen erarbeitete I kann’s!-Checkliste behandelt.
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In Projektmeetings lernten sich die Lehrmädchen und jungen Technikerinnen der drei Partnerbetriebe von I kann’s! Steiermark untereinander kennen, tauschten Erfahrungen aus und erhielten Führungen durch alle Betriebe. Sie arbeiteten gemeinsam mit MAFALDA zum Thema Corporate Identity: Wann und wie wirkt Werbung auf Mädchen? Was ist für diese wichtig zu wissen? Wie kann motiviert und das Interesse für einen technischen Beruf geweckt werden? Dadurch entstanden im ersten Projektjahr beispielsweise der I kann’s!-Projektbaum, welcher bei öffentlichen Auftritten und Veranstaltungen als Eyecatcher und Präsentations-Tool verwendet wird sowie eine Projekt-Postkarte für Interessierte.
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Viele Schülerinnen in der Berufsorientierungsphase nehmen an den beliebten „Roberta – Mädchen erobern Roboter“ Workshops in Vorarlberg teil. Begleitet werden sie von einer Roberta-Trainerin und von zwei weiblichen Lehrlingen der I kann’s!-Betriebe. So können in drei Schritten die Robertas zum Leben erweckt werden: zusammenbauen, individuell gestalten und programmieren und erfahren bei Betriebsbesichtigungen mehr über Arbeitsplätze und Lehrberufe.
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Bei zahlreichen Auftritten in Vorarlberg und der Steiermark werden Jugendlichen, Lehrpersonen, Eltern und Interessierten die Ziele und Fortschritte von I kann’s! I trau mer’s zu! erläutert. Ebenso können Einblicke in die entstandenen Produkte gewonnen werden. Beim Vortrag von Dr. Guido Strunk in Vorarlberg ging das Publikum den Ursachen der geringeren Bezahlung und der seltenen Beförderung von Frauen in Führungspositionen auf den Grund und diskutierte anschließend mit den I kann’s!-ProjektpartnerInnen. In der Steiermark traten die Partnerbetriebe mit einem gemeinsamen Stand bei der Messe Jobday auf, bei dem die eigens dafür entwickelten Projektbäume zum Einsatz kamen.
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Seit Beginn des Projekts I kann’s! Steiermark finden regelmäßig Treffen aller an den beiden I kann’s!-Projekten beteiligten Personen statt – ganz im Sinne des Wissenstransfers. Bei Vorträgen, Workshops und Betriebsbesichtigungen in Vorarlberg und der Steiermark können sich die Projektmitarbeitenden vernetzen und austauschen. Dadurch kommen alle Beteiligten dem gemeinsamen Projektziel des gleichmäßigen Zugangs von Mädchen und Jungen in technische Berufe näher.
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